Aktuell

Vereins Nachrichten

Vereins Nachrichten 1/2025

Vereins Nachrichten 3/2024

Vereins Nachrichten 2/2024

Betreff: „Kanukonzept“

Offener Brief an Herrn Oberbürgermeister Dr. Jung, Herrn Landrat Obst, die Damen und Herren des Fürther Stadtrats sowie die Stellungnahme des Landratsamts Fürth und der Stadt Fürth


Pressemitteilung / Offener Brief / Stellungnahme

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Jung, sehr geehrter Herr Landrat Obst, sehr geehrte Damen und Herren des Fürther Stadtrats

Betreff: Umsetzung „Kanukonzept“: Erlass einer Verordnung zur Regelung des Gemeingebrauchs der Flüsse Rednitz, Pegnitz und Regnitz

Stellungnahme Landratsamt Fürth

Sehr geehrter Herr Petschner, sehr geehrte Herren,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 18.11.2024 betreffend das Kanukonzept bzw. die Ge­ meingebrauchsverordnung der Städte Fürth und Nürnberg.

Die Städte Fürth und Nürnberg haben in Kooperation für die Gewässer Rednitz, Pegnitz und Regnitz ein Konzept für eine nachhaltige und umweltverträgliche Freizeitnutzung mit kleinen Wasserfahrzeugen ohne eigene Antriebskraft (,,Gewässerbefahrungskonzept") erarbeitet. Darauf aufbauend soll der Gemeingebrauch dieser Gewässer mittels Verord­nung geregelt werden.

Stellungnahme Stadt Fürth

Sehr geehrter Herr Petschner, sehr geehrte Herren,

Herr Oberbürgermeister Dr. Jung hat mir Ihr Schreiben vom 18.11.2024 zur Prüfung und Beantwor­ tung zugeleitet. Für Ihren Einsatz für unsere Gewässerfauna darf ich Ihnen zunächst unser beider Dank aussprechen.

Wir teilen Ihr Anliegen, den Naturraum an Rednitz, Pegnitz und Regnitz in seiner Gesamtheit zu schützen und seine Artenvielfalt in und an den Gewässern für künftige Generationen zu bewahren. Aus diesem Grund haben wir uns (gemeinsam mit dem Umweltreferat der Stadt Nürnberg) den Um­ gang mit der Kanu- und sonstigen Bootsnutzung nicht einfach gemacht, sondern in einem aufwändi­ gen Prozess differenzierte Regelungen und Maßnahmen erarbeitet, um etwaige Beeinträchtigungen durch Gewässerbefahrungen künftig möglichst zu verhindern bzw. zu minimieren.

Aktion Saubere Landschaft 2025

Aktion „Saubere Landschaft 2025“ im Landkreis Fürth

Ein Lob an unsere tollen Jungfischer und Vereinsmitglieder. Dieses Jahr war die Abordnung des 1.FVZ bei der „Aktion Saubere Landschaft“ des Landkreis Fürth riesig. Um kurz vor acht Uhr versammelten wir uns vor dem Bauhof der Stadt Zirndorf. Kalt war es am Anfang, aber trocken und hell. So viele freundliche und bekannte Gesichter hatte ich dort noch nie gesehen. Bei knapp über 50 Personen habe ich den Überblick verloren, ich glaube aber mindestens 12 Mitglieder unserer Fischerjugend gesehen zu haben, auch beachtlich. Insgesamt waren an der Aktion über 2000 Bürger beteiligt. Alle Achtung.

Der städtische Bauhof stattete uns wieder mit Müllsäcken, Stöcken, Handschuhen, Greifern und schicken gelben Warnwesten aus und wir konnten ausschwärmen, im wahrsten Sinne des Wortes. Diesmal konnten wir guten Gewissens wieder 6 Gruppen bilden (Bibert flussauf vom Bauhof, flussab vom Bauhof und auf der hinteren Flussseite zurück, 2 x Leichendorf bis zum Vereinsheim und Vereinsheim Richtung Leichendorf, wenn ich es richtig verstanden habe). Das Gruppenbild musste diesmal mit Weitwinkelobjektiv aufgenommen werden.

Von allen Teilnehmern zusammen wurden bei der Aktion diesmal rund 20 Tonnen Müll gesammelt, darunter auch 56 Liter Altöl, 8 Farbeimer, Fahrräder, Matratzen, Elektrogeräte, darunter eine vollständige Gefriertruhe sowie 802 Reifen (Quelle Landkreis Fürth). Auch wir Fischer konnten hierzu einen guten Beitrag leisten und auch wieder halbwegs kuriose Dinge beisteuern, wie zum Beispiel einen Einkaufswagen aus der Bibert, eine 4 Meter lange Gerüst-Querstange aus einem Steilufer, unterschiedliche Kleidung, einen erkennbar nagelneuen Hundenapf und wohl verlorene Feederkörbchen. Wichtiger als das Kuriositätenkabinett waren jedoch auch diesmal die Kunststoffteile die aus dem Wasser, entlang der Ufern und aus den Wiesen und Feldern rund um die Bibert gezogen wurden und eben nicht als Mikroplastik unsere Fische ungenießbar und unser Zooplankton lebensunfähig machen konnten wie z. B. Hundekotbeutelchen (gefüllt oder leer), PET-Flaschen, Bonbon- und Schokoriegelpapierchen, Wurst- und Käsepäckchen, Kaffeebecher, Abdeckplanen und vieles mehr. Allein unser Teilgrüppchen, inklusive 5 Jungfischer/innen, konnte am Ende achteinhalb Müllsäcke befüllen.

Diesmal galt, sehr erfreulich, der schöne Spruch „Viele Hände, schnelles Ende!“ denn um ca. 11 Uhr waren die meisten von uns mit ihren Bibert-Abschnitten fertig und zum Bauhof zurückgekehrt. Dort wurden wir wieder gastlich mit Getränken, Suppe und Brot verköstigt und konnten uns sogar noch ein halbes Stündlein dem Stadtpark widmen und dort noch ein halbes blaues Säckchen Kunststoffe auf-klauben. Perfekt gelaufen, keine besonderen Vorkommnisse.

Bericht: Stefan Debast, Bilder: Gabi Debast und Karl-Heinz Petschner

Weihnachtsmarkt 2024

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Den Abschluss der Festveranstaltungen der Stadt Zirndorf beschließt jedes Jahr der Weihnachtsmarkt, der traditionell immer am ersten und zweiten Adventswochenende im Zimmermannspark stattfindet. Dieser Termin ist ein fester Bestandteil im Festkalender des Fischereivereins.
Auch in diesem Jahr waren wir wieder mit einer Bude und einem Getränkepavillon vertreten. Neben den weit über Zirndorf hinaus bekannten Bratwürsten wurden Pommes, Glühwein, Kinderpunsch sowie geräucherte Forellen angeboten. In diesem Jahr war der Zuspruch der Festbesucher, vor allem am zweiten Wochenende, leider nicht so groß. Das lag vor allem an dem unangenehmen, nasskalten „Schnürlasregen“. Doch wie sagt man so schön: „Man muss das Wetter so nehmen, wie es kommt.“ Nichtsdestotrotz war unser Budenpersonal an allen Tagen erfolgreich für den Verein tätig.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Helfer vor und in der Bude sowie an alle Mitarbeiter, die beim Auf- und Abbau, bei der Ausschmückung der Bude, beim Einkauf und beim Transport von Material und Waren geholfen haben. Ein besonderer Dank gilt unserem Metzgerteam, das wie immer die besten Bratwürste Mittelfrankens hergestellt hat. Durch ihren Einsatz konnten wir an beiden Wochenenden trotz der widrigen Umstände einen erfreulichen Umsatz verbuchen, und für unsere Vereinskasse hat sich der Aufwand auf jeden Fall gelohnt.

Die Vorstandschaft und die Verwaltung bedanken sich bei allen Mitarbeitern für ihren gezeigten Einsatz und hoffen, dass beim nächsten Weihnachtsmarkt alle wieder mit dem gleichen Elan dabei sind.
khp

Treffen zum Fliegenbinden

Ab Oktober treffen sich unsere Fliegenfischer wieder wöchentlich zum Fliegenbinden, zum Austausch von Erfahrungen oder einfach nur zu einem gemütlichen Frühschoppen. Alle interessierten Fischerkollegen – ob erfahrene Fliegenfischer oder blutjunge Neulinge – sind herzlich eingeladen. Dies bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, ihren Kollegen über die Schulter zu schauen und dabei selbst viel zu lernen.

Treffpunkt ist jeden Sonntag von 09:00 bis 12:00 Uhr im Vereinsheim

Aktion Saubere Landschaft 2025

Ein Lob an unsere tollen Jungfischer und Vereinsmitglieder. Dieses Jahr war die Abordnung des 1.FVZ bei der „Aktion Saubere Landschaft“ des Landkreis Fürth riesig. Um kurz vor acht Uhr versammelten wir uns vor dem Bauhof der Stadt Zirndorf. Kalt war es am Anfang, aber trocken und hell. So viele freundliche und bekannte Gesichter hatte ich dort noch nie gesehen. Bei knapp über 50 Personen habe ich den Überblick verloren, ich glaube aber mindestens 12 Mitglieder unserer Fischerjugend gesehen zu haben, auch beachtlich. Insgesamt waren an der Aktion über 2000 Bürger beteiligt. Alle Achtung.

Der städtische Bauhof stattete uns wieder mit Müllsäcken, Stöcken, Handschuhen, Greifern und schicken gelben Warnwesten aus und wir konnten ausschwärmen, im wahrsten Sinne des Wortes. Diesmal konnten wir guten Gewissens wieder 6 Gruppen bilden (Bibert flussauf vom Bauhof, flussab vom Bauhof und auf der hinteren Flussseite zurück, 2 x Leichendorf bis zum Vereinsheim und Vereinsheim Richtung Leichendorf, wenn ich es richtig verstanden habe). Das Gruppenbild musste diesmal mit Weitwinkelobjektiv aufgenommen werden.

Von allen Teilnehmern zusammen wurden bei der Aktion diesmal rund 20 Tonnen Müll gesammelt, darunter auch 56 Liter Altöl, 8 Farbeimer, Fahrräder, Matratzen, Elektrogeräte, darunter eine vollständige Gefriertruhe sowie 802 Reifen (Quelle Landkreis Fürth). Auch wir Fischer konnten hierzu einen guten Beitrag leisten und auch wieder halbwegs kuriose Dinge beisteuern, wie zum Beispiel einen Einkaufswagen aus der Bibert, eine 4 Meter lange Gerüst-Querstange aus einem Steilufer, unterschiedliche Kleidung, einen erkennbar nagelneuen Hundenapf und wohl verlorene Feederkörbchen. Wichtiger als das Kuriositätenkabinett waren jedoch auch diesmal die Kunststoffteile die aus dem Wasser, entlang der Ufern und aus den Wiesen und Feldern rund um die Bibert gezogen wurden und eben nicht als Mikroplastik unsere Fische ungenießbar und unser Zooplankton lebensunfähig machen konnten wie z. B. Hundekotbeutelchen (gefüllt oder leer), PET-Flaschen, Bonbon- und Schokoriegelpapierchen, Wurst- und Käsepäckchen, Kaffeebecher, Abdeckplanen und vieles mehr. Allein unser Teilgrüppchen, inklusive 5 Jungfischer/innen, konnte am Ende achteinhalb Müllsäcke befüllen.

Diesmal galt, sehr erfreulich, der schöne Spruch „Viele Hände, schnelles Ende!“ denn um ca. 11 Uhr waren die meisten von uns mit ihren Bibert-Abschnitten fertig und zum Bauhof zurückgekehrt. Dort wurden wir wieder gastlich mit Getränken, Suppe und Brot verköstigt und konnten uns sogar noch ein halbes Stündlein dem Stadtpark widmen und dort noch ein halbes blaues Säckchen Kunststoffe auf-klauben. Perfekt gelaufen, keine besonderen Vorkommnisse.

Bericht: Stefan Debast, Bilder: Gabi Debast und Karl-Heinz Petschner

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Mitte März ist es soweit, der Landkreis Fürth veranstaltet, in Zusammenarbeit mit den Landkreisgemeinden, wieder die Aktion „Saubere Landschaft“.

Eine Maßnahme die ganz im Sinne eines naturverbundenen Vereins, wie dem Fischereiverein, ist. Viele Angel-vereine aus der Region nehmen mit einer großen Anzahl an Teilnehmern an solchen Umweltaktionen teil. Da für uns die Reinigung der Uferregion der Bibert im Vordergrund steht, sollten wir nicht nur unsere Jugendlichen vorschicken, sondern selbst mit einer großen Mannschaft teilnehmen um etablierten Naturschutzorganisationen zu zeigen, wie der Fischereiverein Zirndorf echten Naturschutz praktiziert.

Wer sich also dem Gedanken Umweltschutz (in unserem Fall vor allem dem Gewässerschutz) verbunden fühlt, kommt am Samstag, den 15. März 2025 um 08:00 Uhr zum Bauhof der Stadt Zirndorf.
Vielen Dank für Eure Unterstützung

Umweltschutztag 2024

Bericht vom Umweltschutztag des Fischereiverbandes Mittelfranken vom 26.10.2024 am Europakanal

Diesmal waren wir zu Beginn sehr wenige Zirndorfer Angler, nur sieben, davon zu Anfang nur ein Jungfischer. Ab kurz nach 09.00 Uhr wurden wir dann noch um zwei Leute verstärkt. Wir waren also gerade so genug Leute um uns in zwei Gruppen für beide Uferseiten am Europakanal aufzuteilen. Müllsäcke gab es von Thomas und von Gabi.

Wie auch schon im Jahr zuvor zeigte sich, dass die Kanalufer relativ gut gepflegt und nicht so stark vermüllt waren wie in den ersten Jahren der Aktion. So hielt sich auch die insgesamt angefallene Menge mit sieben blauen Säcken, einem Eimer und Metallteilen in Grenzen. Thomas hat dankbarerweise alles mit seinem Transporter eingesammelt und entsorgt.

Sinnlos war dieser Umweltschutztag jedoch nicht. Gerade die kleinen und unscheinbaren Mikroplastik-Bomben wie Bonbonpapierchen, Kunststoff-Schnapsfläschchen, Verbundstoff-Getränkedosen, die ewigen Coffee-to-go-Becher, Styroporteile, Stücke von Plastikseilen von den Kanalbooten, PET-Flaschen, Zigarettenschachtelfolien oder CBD-Hanf-Cliptütchen sollen ja auf keinen Fall in Rhein oder Donau und damit ins Meer und damit in die Nahrungskette. Jedes Teil das nicht zerrieben und verteilt, sondern in der Müllverbrennung gut gefiltert verkohlt, schadet weder dem Fisch noch demjenigen der den Fisch verspeist. Seien es Vögel, Angler oder Seehunde. So gesehen also sieben Säcke weniger Probleme.

Dennoch. Die Erfahrung aus den letzten Jahren lehrt uns Müllsammler, dass jeder, der am Ufer, im Gebüsch oder auf dem Radweg entlanggeht andere Dinge wahrnimmt, etwas anderes sieht, sich nach anderen Dingen bückt und diese aufhebt und entsorgt. Ich persönlich würde mir für das nächste Jahr eine etwas größere Beteiligung am Umweltschutztag, auch von unseren Jungfischern, wünschen, damit dann im nächsten Jahr noch mehr unentdeckte Abfälle auch gesehen und entsorgt werden. Ich denke auch dieser Arbeitsdienst ist sinnvoll, selbst wenn es unserem schönen Verein nicht so direkt nützt wie andere Arbeiten, etwa an den Vereinsgewässern oder beim Fischerfest.

Einen spektakulären Fund wie den letztjährigen Storch, einen Tresor oder eine Schusswaffe gab es zwar in diesem Jahr nicht, jedoch einen nützlichen. Zwei völlig intakte, ursprünglich wohl recht teure Wobbler die wahrscheinlich nach Grundhängern von einem vorbeifahrenden Boot losgerissen und ans Ufer geschwemmt wurden, konnten nun von einer unserer Jungfischerinnen sach- und fachgerecht wieder ins Angelleben zurückgeführt werden.

Danke an alle Teilnehmer aus unserem Verein die an diesem Umweltschutztag teilgenommen haben und an all die Fischer und Wegebenutzer die im letzten Jahr die Ufer des Europakanals nicht verschmutzt haben.

Bericht und Bilder Gabi und Stefan Debast

Mittelfränkischer Fischereitag 2024

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Das beste Team kommt aus Zirndorf
Wie jedes Jahr fand im September der Mittelfränkische Fischereitag statt, diesmal kombiniert mit dem Königsfischen des Verbands. Die Festveranstaltung in der Stadthalle von Rednitzhembach begann mit der Begrüßung durch den Präsidenten Jörg. Zitzmann, gefolgt von Grußworten der Ehrengäste und einem interessanten Vortrag von Herrn Dr. Vordermeier, Leiter der Fachberatung für Fischerei, über das Thema „Artenhilfsprogramm“. Währenddessen nahmen die Königinnen und Könige der mittelfränkischen Vereine am Hegefischen am Kanal teil.
Das Hegefischen wurde in diesem Jahr nach einem neuen Modus durchgeführt. Um das Hegefischen zu gewinnen, musste nicht unbedingt ein Karpfen gefangen werden, wie es bisher üblich war. Stattdessen zählte der Fisch, der Verhältnis im Verhältnis zu seiner Fischart das größte Gewicht aufwies. Eine Tabelle definierte, wie viele Prozentpunkte der gefangene Fisch in Abhängigkeit von seinem theoretischen Maximalgewicht erhielt. Der Fisch mit den meisten Prozentpunkten, unabhängig von der Art, gewann. In diesem Jahr wurde Bernd Schrödel mit einem Giebel von 1,105 kg und 36,833 Prozentpunkten Erster.
Eine weitere Neuerung in diesem Jahr war die Einführung einer separaten Damen- und Jugendwertung. Bei den Damen konnte sich Tina Billmann mit einem Karpfen von 14,02 kg (40,057 %Pkte) durchsetzen, während Max Debertin bei der Jugend mit einem Rotfeder von 1,115 kg (55,75 %Pkte) siegte. Unsere Stefanie Feustel vom Fischereiverein Zirndorf belegte in der Damenwertung mit einer Rotfeder von 0,68 kg (34,5 %Pkte) den dritten Platz
Darüber hinaus wurde in diesem Jahr erstmals das beste Vereinsteam ausgezeichnet. Das Team des 1. Fischereivereins Zirndorf, bestehend aus Andreas Bausch (Fischerkönig), Emil Moritz Fenn (Jugendkönig) und Stefanie Feustel (bestplatzierte Dame beim Königsfischen), konnte sich in dieser Wertung mit 68,271 Prozentpunkten durchsetzen. Damit wurde der 1. Fischereiverein Zirndorf der erste Verein in der Geschichte des Mittelfränkischen Fischereiverbands, der dieses neue Format für sich entscheiden konnte. Als Preis erhielt das Team einen Gutschein im Wert von 500 € für Einsatzmaßnahmen des Vereins

Herzlichen Glückwunsch an unser Team – ihr habt den Verein würdig vertreten. khp

Kärwafestzug 2024

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Kärwafestzug – 60 Jahre Fischereiverein Zirndorf
Bei herrlichstem Wetter trafen sich unsere Mitglieder, wie jedes Jahr beim Autohaus Wehr, zum Kirchweihfestzug. Am Sammelplatz warteten bereits unser Kirchweihwagen, gestaltet von Stefanie Feustel und ihrem Team, mit dem Motto „60 Jahre Fischereiverein Zirndorf“ sowie der „Eicher“-Oldtimertraktor von Georg Koppen, auf dem die beiden Vereinskönige Andreas Bausch und Emil Fenn Platz genommen hatten. Pünktlich um 14.00 Uhr ging es dann los, und die Fußgruppe begab sich auf eine schweißtreibende Tour durch Zirndorf. Gott sei Dank war für reichlich Getränke auf dem beschwerlichen Weg bis zum Zirndorfer Marktplatz gesorgt. Unsere Festzuggruppe mit den beiden Fahrzeugen erhielt entlang der ganzen Strecke immer wieder Applaus von den Zuschauern, was den Teilnehmern sichtlich neue Motivation gab. Auch der Fischereiverein ließ sich im Jubiläumsjahr nicht lumpen und beschenkte die kleinen Zuschauer mit reichlich Bonbons und Süßigkeiten. Nach ca. einer Stunde erreichten wir das Ziel, wo unsere Vorstände eine Spende für die Jugendarbeit der Stadt Zirndorf an den Bürgermeister überreichten. Unseren Mitgliedern hat der Umzug wieder enorm viel Spaß gemacht, und alle, die dabei waren, wollen auch im nächsten Jahr wieder mitmarschieren. Leider war die Bewertung durch die Preisrichter der Stadt Zirndorf für unsere Gruppe und unsere Festwägen nicht ganz nach unserem Geschmack. In diesem Jahr sprang leider nur der neunte Platz unter 24 Festgruppen für uns heraus, was zwar eine Steigerung zum letzten Jahr war, aber nicht das, was wir erwartet hatten.
Nichtsdestotrotz möchten wir uns hier ganz besonders bei Steffi und ihrem Team für die geleistete Arbeit bedanken. Ein Dank geht auch an unseren Fischerkönig, der sich persönlich um die Gestaltung seines Königswagens gekümmert hat. Vielen Dank auch an alle, die in der Fußgruppe mitgelaufen sind, an Uwe Peiker, der uns seinen LKW zur Verfügung gestellt hat, da unserer Kupplungsprobleme hatte, an Georg Koppen mit seinem Eicher-Traktor und an all die Helfer im Vereinsheim, die nach dem Umzug die Teilnehmer mit Getränken und Butterbrezen versorgt haben.
Leider muss ich hier auch ein paar ernste Worte verlieren. Trotz eines Aufrufs an alle Mitglieder – sowohl auf unserer Internetseite als auch per WhatsApp – zur Teilnahme an diesem besonderen Kirchweihzug anlässlich unseres 60-jährigen Jubiläums, war die Resonanz gleich null. Über die Bereitschaft unserer Mitglieder, uns bei allen Festen und Veranstaltungen zu helfen und ihren Arbeitsdienst zu leisten, dürfen wir uns nicht beklagen, doch ausgerechnet beim Kirchweihumzug traf das nicht zu. Die Fischer und Fischerinnen, die jedes Jahr teilnehmen, waren zwar wieder da, doch kaum ein weiteres Mitglied. Besonders traurig macht mich die Tatsache, dass etliche unserer jungen und gesunden Mitglieder, für die ein einstündiger Spaziergang durch Zirndorf wohl keine Gesundheitsprobleme verursacht hätte, als Zuschauer am Straßenrand standen und uns freundlich zuwinkten. Und von unserer Jugend ganz zu schweigen – gerade zwei Jugendliche sind mitgelaufen. Ein Verein, der zu den Großen in Zirndorf gehören will, sollte sich bei so einer Veranstaltung auch dementsprechend präsentieren. Ich hoffe, meine mahnenden Worte bleiben allen bis nächstes Jahr im Gedächtnis, und die Teilnehmerzahl in unserer Fußgruppe entspricht dann auch der Größe unseres Vereins. khp

Fischerfest 2024

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Fußball, Regen, Wahnsinn.
Unter diesen drei Schlagworten lässt sich das diesjährige Fischerfest zusammenfassen. Begonnen hat das Fest, wie alle vier Jahre, mit einer Überschneidung zur Fußball-Europameisterschaft. Das Viertelfinalspiel Deutschland gegen Spanien, ausgerechnet an diesem Freitag, um 18:00 Uhr, unserer besten Verkaufszeit. Die Hoffnung, dass sich ein paar Zirndorfer vor dem Spiel bei uns verköstigen würden, blieb ein Wunschgedanke. Auch die Idee, dass die Gäste nach dem Spiel noch kommen würden, zerschlug sich schnell. Die deutsche Mannschaft verlor unglücklich 2:1 in der Verlängerung. Feierlaune? Fehlanzeige. Kein Fernsehzuschauer fand den Weg in unseren Vereinsheimgarten.

Auch am Samstag blieb der erhoffte Gästeansturm leider aus, diesmal jedoch nicht wegen des Fußballs, sondern aufgrund des unbeständigen Wetters. Den ganzen Tag über zogen immer wieder kleinere und teils kräftigere Regenschauer über unseren Garten hinweg. Unsere Besucher suchten Schutz unter Schirmen oder im Bierzelt, doch viele gaben irgendwann auf und machten es sich lieber zu Hause im Trockenen gemütlich. Nur eine Handvoll treuer und wetterfester Gäste ließ sich nicht abschrecken und trotzte den Launen des Wetters, um bei einem kühlen Bier in aller Ruhe eine köstliche Makrele zu genießen.
Am Sonntag zeigte sich die Situation komplett anders. Es schien, als wollte Petrus sein schlechtes Gewissen beruhigen, und bescherte uns als Entschädigung traumhaftes Wetter. Schon früh am Morgen strahlte die Sonne vom Himmel, und unsere Gäste strömten in großer Zahl in unseren Garten. Noch vor dem Mittag waren das Bierzelt und der Garten bis auf den letzten Platz gefüllt. Während unser Personal die beiden vorherigen Tage mühelos bewältigte, gerieten die Mitarbeiter in den Ständen, am Ausschank, in der Küche, am Kuchenstand und insbesondere am Grill und in der Fischsemmelbude am Sonntag an ihre Grenzen. Das war auch kein Wunder, denn anlässlich unseres 50-jährigen Fischerfest-Jubiläums wurden die Makrelen für weniger als die Hälfte des regulären Straßenverkaufspreises angeboten. Traditionell gab es auch das Bier am Sonntagvormittag wieder zum ermäßigten Jubiläumspreis. Ein besonders großer Renner waren in diesem Jahr die Fischsemmeln. Ob Matjes, Lachs, Bismarck oder Sardine – kaum erreichte ein Tablett mit frisch belegten Semmeln die Theke, war es auch schon wieder leer und ging zurück in die Küche, wo das Personal mit dem Nachlegen kaum hinterherkam.
Jetzt ist es Zeit, Danke zu sagen. Danke an alle Helfer, die zum Erfolg dieses Jubiläums-Fischerfests beigetragen haben. Jeder hat seine Aufgabe mit Fleiß und Engagement gemeistert. Ohne diesen Einsatz hätte unser Verein nicht das Renommee, das er heute in der Stadt, im Landkreis und vor allem bei unseren Gästen genießt.
Über das Wochenende besuchten uns viele Ehrengäste. Neben unserem Dauergast, Bürgermeister Thomas Zwingel, war erstmals unser neuer Landrat Bernd Obst mit seiner Stellvertreterin Adelheid Seifert dabei. Auch Vorstände und Mitglieder unserer Nachbarvereine sowie der Präsident des mittelfränkischen Fischereiverbands, Jörg Zitzmann, und sein Vizepräsident Peter Neuner waren zu Gast. Zur Erinnerung an unser Jubiläumsfest brachte Herr Zitzmann eine geschnitzte Forellenfigur aus Holz mit, die einen Ehrenplatz in unserem Vereinsheim erhalten wird. Auch die Brauerei Zirndorf schenkte uns ein Erinnerungsstück: ein limitiertes, gerahmtes Bild mit historischen Bierdeckeln zum 350-jährigen Jubiläum der Brauerei.

Trotz der Wetterkapriolen am Freitag und Samstag war das Jubiläumsfischerfest 2024 wieder ein voller Erfolg. Deshalb möchten wir nochmals allen Helfern, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, unseren herzlichen Dank aussprechen. khp
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Königsfischen 2024

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Zirndorf – Am 09. Mai 2024, wie immer am Himmelfahrtstag, konnten die Vereinsmitglieder an den Gewässern Bibert, Rednitz, Regnitz, Zenn, Schwarzach, Altmühl und Wörnitz versuchen mit dem Fang eines kapitalen Fisches die Königswürde für das Jahr 2024 zu erlangen. Beim Abwiegen der gefangenen Fische wurde dann schnell klar wer diesen Titel in diesem Jahr erhält. Fischerkönig 2024 wurde Andreas Bausch, mit einem von ihm in der Wörnitz gefangenen Karpfen mit 9540 g. Mit Abstand zweiter wurde Mario Steigmann mit einem Karpfen mit 7840 g aus der Rednitz, vor Dieter Füssel, der mit einem Karpfen mit 7520 g, wiederum aus der Wörnitz, den dritten Platz belegte.
Neben diesen Dreien haben noch 20 andere Fischer oder Fischerinnen einen Fisch zur Waage bringen können. Insgesamt wurden 14 Karpfen, drei Döbel und drei schöne Hechte gefangen. Alle Fische zusammen ergaben ein Gesamtgewicht von über 100 kg. Nachdem noch 13 Vereinsmitglieder ihre Fangkarte ohne Fang abgegeben haben, gehen wir von einer geschätzten Teilnehmerzahl von ca. 50 – 60 Personen aus, eine Anzahl die nach Meinung der Vorstandschaft durchaus etwas höher hätte sein können.
Nach dem Abwiegen der erbeuteten Fische vor der vollbesetzten Terrasse des Vereinsheims und nach dem Mittagessen, heuer gab es Wurstsalat und Tatarbrote, erfolgte die Proklamation des neuen Fischerkönigs. Die Königskette erhielt Andreas Bausch aus den Händen seines Vorgängers Konrad Hofmann, dem König von 2023 (Letztes Jahr Erster, dieses Mal letzter in der Tabelle) und zusätzlich eine Erinnerungsurkunde von unserem Vorstand Norbert Himmer. Auch die beiden Nächstplazierten erhielten jeweils eine Urkunde.
Norbert Himmer bedankte sich zum Schluss des oziellen Teils bei allen Teilnehmern des Königsfischen und wünschte den diesmal Erfolglosen viel Glück im nächsten Jahr. Ein besonderes Dankeschön richtete er noch an die Helfer in der Küche und am Getränkeausschank und als letztes bedankte er sich bei unseren Gewässerwarten Jörg Merkl und Frank Ledenko für ihre Arbeit beim Abwiegen der Fische. khp

Trempelmarkt 2024

Hatten wir in den letzten Jahren beim Angeltrempelmarkt und bei der Vorbereitung dazu immer schönes Wetter, so war in diesem Jahr die Prognose für Aufbau und Durchführung wettertechnisch eher schlecht. Doch unser Schutzpatron und Wettergott Petrus hat sich mit einem Machtwort gegen alle heidnischen Regenmacher behauptet und hat für die Zeitspanne des Marktes zwar bewölktes aber regenfreies Wetter durchgesetzt. So war die Mehrzahl der gemeldeten Händler pünktlich vor Ort und nur zwei, drei Verkäufer haben aufgrund der schlechten Wetteraussichten abgesagt. Insgesamt waren etwa 30 bis 40 Händlern in unserem Vereinsheimgarten und haben auf den zur Verfügung gestellten Tischen ihre Waren angeboten. Und auch in diesem Jahr war das Warenangebot wieder überwältigend, von Angelhaken, Messern, Blinkern, Schwimmern, Stühlen, Büchern, Kunstfliegen, Schnüren, Angelruten, Wobblern, Wetterzelten, Keschern, Jacken, Abhakmatten, Boilies, Grundbleien, Rutenhaltern, Angelrollen, Vorfächern, Angeltaschen, Angelschirmen, Pilkern, usw., usw., neu oder gebraucht, alles was man für unser Hobby gebrauchen kann konnte erworben werden.

Und die grob geschätzten 200 Käufer ließen sich diese Chance nicht entgehen. Zahlreiche Artikel wechselten nach manchmal langen Preisverhandlungen den Besitzer und zum Schluss waren alle zufrieden. Die Verkäufer, weil sie ihre Ware an den Mann gebracht und die Käufer, weil sie manches Schnäppchen gemacht haben. Man kann sagen, dass diese Veranstaltung ein voller Erfolg war und dass es im nächsten Jahr deshalb wieder einen Angeltrempelmarkt 2025 geben wird.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen beteiligten Vereinsmitgliedern die beim Auf- und Abbau, in der Küche und am Grill, beim Verkauf der Essensmarken und am Ausschank geholfen haben recht herzlich bedanken. Besonderer Dank geht an unseren Vorstand Norbert Himmer, der die ganze Organisation und Anmeldung der Verkäufer übernommen hatte und an Peter Walther, der uns die Bierzelttische kostenlos für den Trempelmarkt zur Verfügung gestellt hat. khp

1.FVZ

Der 1. Fischereiverein Zirndorf führt jedes Jahr einen erfolgreichen Ausbildungskurs zum Erwerb des staatlichen Fischereischeins durch. Das für die staatliche Prüfung erforderliche Wissen wird Ihnen in unserem Kurs von erfahrenen Ausbildern vermittelt.